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Topic: Medizinrechtler gesucht? (Read 327 times) previous topic - next topic

Medizinrechtler gesucht?

Hi,

ich suche Anwälte, die mir helfen, Ärzte wegen fehlerhafter Amputation der Genitalien zu verklagen. Ich bin gar nicht #trans, hab das nur aus Langweile gemacht.

LG CJ


Re: Medizinrechtler gesucht?

Reply #2
Meiner Meinung nach ist der Artikel recht schlecht recherchiert, und auch recht polemisch geschrieben.  Diersr Absatz ist einfch polemischer Quark!
"„Ich habe eine vaginale Atrophie, Scheidenatrophie entwickelt. Es ist quasi wie eine Frau in den Wechseljahren, wenn das Gewebe immer dünner und zerbrechlicher wird“, erzählt Laura. „Und später, nachdem ich schon kein Testosteron mehr genommen habe, bin ich dann mit einer Blasensenkung diagnostiziert. Mein Beckenboden ist quasi kaputt. Und ich bin mir sicher, und auch meine Frauenärztin hat gesagt, dass die Hauptursache diese Testosteronbehandlung war.“ "
Auch cis Frauen haben Scheidenprobleme, wenn sie ab einem gewissen Alter nicht sexuell aktiv sind, aber dagegen hilft dann vaginale Estrogencreme ( i. e.,Premarin).  Auch cis oder intersex Frauen können Blasensenkungen bekommen (Porlapse).  Ich selbst hatte Anfang des Jahres eine OP deswegen, das hat mit Hormonen absolut nichts zu tun.  Meine Prolapse wurde repariert (mit einem Purse String Seam), und mein Beckenboden ist nun wieder genau so gut, wie er immer war.  Teilweise, weil ich Beckenboden Physio Therapie gemacht habe.  Die Frauenärztin sollte mal wieder einige Fortbildungskurse machen, ehe sie so einen Quatsch erzählt!  Wenn Testosteron den Boden kaputt macht, hätten ja alle Männer einen kaputte Beckenboden, da das weibliche und männliche Becken nicht so dramatisch anders sind!

Linde

Re: Medizinrechtler gesucht?

Reply #3
ich suche Anwälte, die mir helfen, Ärzte wegen fehlerhafter Amputation der Genitalien zu verklagen. Ich bin gar nicht #trans, hab das nur aus Langweile gemacht.

Ach erzähls keinem. Du hattest zwar immer Zweifel, aber Du hattest Deine Transition selbst vorangetrieben. Massiv.  Teilweise gegen die Ärzte, insbesondere gegen Dr. S. aus M. Und als es um die Frage der Ga-OP ging, hattest Du dem Sozialdruck aus der Szene nachgegeben und eben nicht auf die paar vernünftigen Stimmen gehört, die Dir rieten, auf Dich selbst zu hören.

Wir sind letztlich IMMER für das verantwortlich, was wir da tun und wollen, und das nimmt uns kein Psychiater ab. Und genau deshalb ist es immer ratsam, sich auch damit zu beschäftigen, was man macht, wenn man den entscheidenden Schritt zu weit geht. Das kann leider immer passieren, und das scheint mir letztlich von dem Druck gefördert zu werden, sofort das perfekte Weibchen sein zu müssen, eben jenem alles oder gar nichts. Auch wenn manche zwischen den geschlechtlichen  Polen stehen.

Also lass die Klagerei. Die führt nur zu weiterem Frust und dazu, dass Du Dich weiter selbst quälst. Finde besser einen friedlichen Weg, mit Dir selbst umzugehen.

UNd ganz nebenbei: Anwälte engagieren sich hierzulande proportional zu ihrer Bezahlung. Die ist gerade im Sozialrecht extrem dürftig, wenn es um Fälle mit Prozesskostenhilfe geht. Und unter diesen Bedingungen eine Gerichtsschlacht mit Gutachten und Gegengutachten durchfechten zu wollen -- darauf wird Dein Ansinnen hinauslaufen! -- halte ich für vollkommen unrealistisch.

Re: Medizinrechtler gesucht?

Reply #4
Meiner Meinung nach ist der Artikel recht schlecht recherchiert, und auch recht polemisch geschrieben.  Diersr Absatz ist einfch polemischer Quark!
"„Ich habe eine vaginale Atrophie, Scheidenatrophie entwickelt.
Mhmm, das ist nun mal die Position dieser eine Aktivistin. Und die erzählt halt Quark. Genaus wie es immer mal wieder Transfrauen gibt, die behaupten, Menstruationsschmerzen oder gar Regelblutungen zu bekommen (grad kürzlich im Fratzenbuch wieder eine).

Diesen Bericht finde ich recht ausgewogen, allerdings wird zu viel Wert auf psychologische Bevormundung gelegt und zu wenig darauf, dass wir eben für unser Leben selbst verantwortlich sind, und dass wir es sind, die sich immer wieder hinterfragen müssen. Gerne mit Hilfe von Fachleuten - aber letztlich ist es unser Part, dass wir uns selbst erkenne und annehmen.

Probelmatisch finde ich allerdigns  auch, dass Menschen, die den entscheidenden Schritt zu weit gehen, ziemlich im Regen stehen gelassen werden.

Nicht richtig ist übrigens die Aussage, dass man 2006 noch nicht von Detranstion wußte: im Herbst 2004 -- das war in meiner Selbstfindungszeit, noch vor der sozialen Transition -- gab es in der Kölner SHG eine Veranstaltung zu dem Thema, mit zwei Referenten, die zurückgingen (und beide irgendwann wieder ihre Detranstionen rückgängig gemacht hatten). Auch damals wussten wir über andere Foren von einigen wenigen Menschen, die den Weg wieder zurückgegangen waren, überwiegend , weil er sich als für sie nicht lebbar herausstellte -- mangelnde soziale Akzeptanz, Vereinsamung. In dieser Veranstaltung habe ich c-j übrigens persönlich kennengelernt.

Re: Medizinrechtler gesucht?

Reply #5
ich suche Anwälte, die mir helfen, Ärzte wegen fehlerhafter Amputation der Genitalien zu verklagen. Ich bin gar nicht #trans, hab das nur aus Langweile gemacht.

Ach erzähls keinem. Du hattest zwar immer Zweifel, aber Du hattest Deine Transition selbst vorangetrieben. Massiv.  Teilweise gegen die Ärzte, insbesondere gegen Dr. S. aus M. Und als es um die Frage der Ga-OP ging, hattest Du dem Sozialdruck aus der Szene nachgegeben und eben nicht auf die paar vernünftigen Stimmen gehört, die Dir rieten, auf Dich selbst zu hören.

Wir sind letztlich IMMER für das verantwortlich, was wir da tun und wollen, und das nimmt uns kein Psychiater ab. Und genau deshalb ist es immer ratsam, sich auch damit zu beschäftigen, was man macht, wenn man den entscheidenden Schritt zu weit geht. Das kann leider immer passieren, und das scheint mir letztlich von dem Druck gefördert zu werden, sofort das perfekte Weibchen sein zu müssen, eben jenem alles oder gar nichts. Auch wenn manche zwischen den geschlechtlichen  Polen stehen.

Also lass die Klagerei. Die führt nur zu weiterem Frust und dazu, dass Du Dich weiter selbst quälst. Finde besser einen friedlichen Weg, mit Dir selbst umzugehen.

UNd ganz nebenbei: Anwälte engagieren sich hierzulande proportional zu ihrer Bezahlung. Die ist gerade im Sozialrecht extrem dürftig, wenn es um Fälle mit Prozesskostenhilfe geht. Und unter diesen Bedingungen eine Gerichtsschlacht mit Gutachten und Gegengutachten durchfechten zu wollen -- darauf wird Dein Ansinnen hinauslaufen! -- halte ich für vollkommen unrealistisch.


Guten Morgen Beate,

dass mir nach einer technisch verbockten OP anständige Hilfsmittel zustehen, das ist Sozialrecht, wurde aber auch von einer Sozialarbeiterin und dem VDK verbockt.

Arzthaftung ist aber Zivilrecht, und da geht es um höhere Summen bei der Entschädigung, da bleibt dann auch was bei den Anwälten hängen.

LG  CJ

PS: Ich kenne diese hin - und herwechsende Person, darum mache ich ja auch keine rechtlichen Schritte im Sinne Vornamensänderung/PÄ A. erfuhr wahrscheinlich die gleiche Ablehnung der "Weiblichkeit" in der Fetischszene und Lesbenszene wie ich.


Nachdem mich eine andere Trans mich bezahlen ließ, um zu einem Frauenfest zu fahren, und ich dann nicht mitfeiern durfte, da ist es um mich geschehen. Heute würde ich übrigens wegen besserer Sprachkenntnisse die Polizei rufen, dann wäre die Rückfahrt wegen Alkohol/Drogen beendet gewesen, und die andere Person wäre danach auch nicht so schwer erkrankt bzw beinahe gestorben.


Man macht sich überall nur über mich lustig, ich bin maximal geduldet, seit neustem will man mich auch aus der Wohnung werfen, das erhöht nicht die Motivation zum Weiterleben. Nachbarn behandeln mich bis auf 2 wie er letzte Dreck, sind schon neidisch auf mich, wenn ich es schaffe, innerhalb der Stadt in den Tierpark zu gehen oder 30 km entfernt 8 Stunden durch den Wald zu laufen.

Niemand wil was von mir wissen, und sind froh, wenn ich wieder weg bin. Berufliche Reintegration ging ja auch total schief, weil es keine Büroarbeit in Werkstätten für behinderte gibt.  Dass fas Jobcenter Stylingkurs bezahlte, sagte auch nur, saass man auf Stereotype abstellt, spätestens danach wusste ich, dass in anders bin.

Ich habe auch mal jüngeres Babymädchen betreut, nach der OP ist sie dann mit ihrem "daddy" zusammen gezogen.



Man stellt mir auch ein Auto von die Haustüre, gestern hat mich nur das Eingeschneitsein davor bewwahrt, einzusteigen und vor den nächsten Baum zu fahren.

Re: Medizinrechtler gesucht?

Reply #6
PS: Jetzt online Medizinrechtler kontaktiert. Problem ist ja auch, dass ich keine wirksamen psychiatrischen Hilfen hier habe.

 

Re: Medizinrechtler gesucht?

Reply #7
Ich kenne übrigens mehrere Fälle, wo fetischistisch veranlagte Schwerbehinderte Menschen plötzlich umgewandelt worden sind, mind. 3 Fälle: Hamm, Münster, Hallertau

So was ist menschenverachtend, eine davon war auch bei einem Schlächter war nicht (Hamburg)

Mail an Krankenkasse:

Sehr geehrter Herr S.,

am 28.06.2006 wurden mir an der Uniklinik Göttingen die Genitalien durch die Urologen Prof. Dr HH. R. und Frau Dr. S. entfernt, nachdem mir die Kostenübernahme durch den MDK aus Versehen fehlerhaft erteilt wurde.

Dies war falsch. Wie viele andere Betroffene war ich nur ein schwer psychisch kranker Mensch, die psychiatrischen Diagnosen wurden alle nach und nach bis in die Gegenwart erstellt, wie schwere Traumata, Ängste, Depressionen,ADHS, usw.

Seitdem hat mein Leiden stark zugenommen, ich bin nur noch ein Clown, kann nicht mehr alleine für meinen Lebensunterhalt aufkommen, habe starke Suizidgedanken und schwerste Depressionen..

Am stärksten leide ich unter der schweren  Harn- und Stuhlinkontinenz.

Mit freundlichen Grüßen

CJ

Re: Medizinrechtler gesucht?

Reply #8
Aber das Inkontinenzproblem kann mann doch vermutlich lösen?

Re: Medizinrechtler gesucht?

Reply #9
Man enthält mir seit 3 jahren saugfähige Windeln vor.

Re: Medizinrechtler gesucht?

Reply #10
Man enthält mir seit 3 jahren saugfähige Windeln vor.
Anstatt saugfähige Windeln sollte eventuell mal an dem Grund für diese Windeln gearbeitet werde.  Bei mir war der Grund eine Prolapse der Blase, was dann behoben wurde.

Linde