Skip to main content
Topic: Frühgeschichtliche Jägerinnen (Read 3059 times) previous topic - next topic

Re: Frühgeschichtliche Jägerinnen

Reply #1
Dieses "typische Rollenbild" ist eine Erfindung des 19. Jahrhunderts. Ich hab das noch nie geglaubt.


Re: Frühgeschichtliche Jägerinnen

Reply #3
Quelle? Allgemeine Geschichtsschreibung.

Als man sich für die Vorgeschichte zu interessieren begann und erste Ausgrabungen durchführte, hat man das bestehende Rollenbild mit dem Mann als Ernährer und der Frau als treusorgende Mutter kurzerhand auf die Frühzeit übertragen.

Re: Frühgeschichtliche Jägerinnen

Reply #4
Quelle? Allgemeine Geschichtsschreibung.

Als man sich für die Vorgeschichte zu interessieren begann und erste Ausgrabungen durchführte, hat man das bestehende Rollenbild mit dem Mann als Ernährer und der Frau als treusorgende Mutter kurzerhand auf die Frühzeit übertragen.

Wer sagt denn, dass jetzt nicht genau das gleiche passiert?

Und unabhängig wie man zu Geschlechterrollen steht, sehe ich das als biologisch nicht haltbar. Frauen sind nun mal schwächer als Männer, haben weniger Muskelmasse.
Ich halte diese Berichte daher zwar für interessant, da es bestimmt in einigen Extrem- oder Ausnahmesituationen vorgekommen ist und auch immer wird, von der Kernaussage finde ich es aber fragwürdig.

Re: Frühgeschichtliche Jägerinnen

Reply #5
Man findet diese Rollenbild aber schon früher. In unserer eigenen Geschichte sowieso. Vom Islam ist es grundsätzlich auch bekannt (die berühmte viertel Seele), und auch aus den Texten des alten und neuen Testaments kann man es erkennen. Was nicht bedeutet, dass es durchaus Zeiten und gesellschaftliche gab, in denen Frauen entweder weniger oder etwas mehr Selbständigkeit und Respekt zugebilligt wurden. Und klar, es ist im Grunde das "Recht des Stärkeren". Aber natürlich spielt auch die Tatsache, dass Frauen eben die Kinder bekamen und zumindest während der Stillzeit gar nicht anders konnten, als für die Versorgung aufzukommen, eine Rolle. Das erzwingt eine gewisse Arbeitsteilung mehr oder weniger automatisch.

Aber Arbeitsteilung ist etwas anderes als Ideen, dass Frauen keine vollwertigen Menschen seien.

Re: Frühgeschichtliche Jägerinnen

Reply #6
Es kann natürlich auch damit zusammen hängen, dass Frauen mehr Farbabstufungen sehen, was beim Sammeln von Beeren sehr wichtig ist.  Wenn man einen Büffel jagd, ist es recht egal welche Brauntönung dessen Fell hat
https://www.smithsonianmag.com/smart-news/men-and-women-see-things-differently-literally-180954815/

Frauen haben auch einen weit besser ausgeprägten Geruchssinn als Männer, was bei der Nahrungszubereitung wichtig sein kann, beim Jagen allerdings nicht sehr wichtig ist.
https://www.medicalnewstoday.com/articles/284991

Linde

Re: Frühgeschichtliche Jägerinnen

Reply #7
Frauen sind nun mal schwächer als Männer, haben weniger Muskelmasse.

Das mag ja sein. Aber was hat das damit zu tun, wie geschickt ein Mensch darin ist, einen Pfeil abzuschießen?

Re: Frühgeschichtliche Jägerinnen

Reply #8
Frauen sind nun mal schwächer als Männer, haben weniger Muskelmasse.

Das mag ja sein. Aber was hat das damit zu tun, wie geschickt ein Mensch darin ist, einen Pfeil abzuschießen?

Eine Jagd besteht aber nicht nur daraus, Pfeile abzuschießen. Den Viechern hinterherlaufen muss man ja auch noch.

Re: Frühgeschichtliche Jägerinnen

Reply #9
Frauen sind nun mal schwächer als Männer, haben weniger Muskelmasse.

Das mag ja sein. Aber was hat das damit zu tun, wie geschickt ein Mensch darin ist, einen Pfeil abzuschießen?

Eine Jagd besteht aber nicht nur daraus, Pfeile abzuschießen. Den Viechern hinterherlaufen muss man ja auch noch.


Und nach Hause tragen.

Komme gerade vom Einkauf


Brigitte