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Topic: Hilfe zum Ausstieg? (Read 8088 times) previous topic - next topic

Re: Hilfe zum Ausstieg?

Reply #30


Und die Leute im engeren Umfeld ("Schachclub") richten sich nach meiner Erfahrung auch nach dem Verhalten. Wenn du dich wie eine Frau benimmst, wie eine Frau redest, werden sie auch bereit sein (jedenfalls die meisten), über die optischen Schwächen hinwegzusehen.

Schön wie Du wie ein Papagei die Stereotype der Transpsychologen und Gutachter widergibst. Ich könnte dort wie eine Prinzessin oder Modell auftauchen. Die ziehen sich an der Vergangenheit hoch. Bei solchen Menschen a conto perdu!


Ich habe nie einen "Transpsychologen" im eigentlichen Sinne auch nur von Nahem gesehen (denn ich bin bei einer Psychologin, die sich eigentlich nicht mit trans-wasauchimmer beschäftigt), das sind ausschließlich meine ganz persönlichen Erfahrungen.

Mihi

Re: Hilfe zum Ausstieg?

Reply #31
Versucht es einmal beim  Psychiater, vielleicht hilft's ja, hat mir auch geholfen.

Re: Hilfe zum Ausstieg?

Reply #32


Dazu kommt dann das Berufsverbot im Büro, dass männlich wirkende Personen keine Frauenkleidung tagen dürfen, weil sie sonst uneriös, pervers und geisteskrank wirken.

Es gibt genug Bekleidung, die von beiden Geschlechtern getragen werden kann. Bei den meisten normalen T-Shirts und Jeans-Hosen, die so in Büros getragen werden, erkennt man von außen nicht, aus welcher Abteilung sie stammen.

Die Abteilung ist da denke ich egal - enge Damenjeans trägt der Herr im Büro normalerweise nicht, genauso wie eng sitzendes T-Shirt, Top, Hosenanzug oder taillierten (Anzug-) Blazer.


Ich könnte dort [im Schachclub] wie eine Prinzessin oder Modell auftauchen.

Das wäre ja schonmal ein Fortschritt wenn du dich annimmst und Mühe beim äußeren geben würdest.

Re: Hilfe zum Ausstieg?

Reply #33
Hallo du ich sehe dich nun schon ein paar Monate leiden und ich habe wenn ich ehrlich bin Angst um dich.
Allerdings rate von diesen christlichen fundamentalisten ab, die packen dich in die Opfer Rolle und es wird alles noch schlimmer!
Ich finde nun nach 20 Jahren die Idee zum Rückweg garnicht mehr so schlimm, man muss halt abwägen!

Schließlich sind einige Träume nicht in Erfüllung gegangen, ich sehe mittlerweile die Trans-Behandlung nur noch als Notlösung die und nicht wirklich helfen kann weil nur die wenigsten ca. 10% schätze es zeitweise in jungen jahren mal schaffen unerkannt zu leben. Die restlichen Äusserungen sind Verklärungen der Realität von unseren Leidensgenossinnen. Und das Umfeld lügt euch an die sich die Balken biegen, aber das will keiner hören hier! Ich weiss

Und ich spreche da für mich, ich wollte nicht ewig mit dem Hintergrund durch die Lande gehen? Habe mich aber daran gewöhnt. Aber ich frag euch mal wie lange hat man Kraft dazu? Wann wirst du aus Hass ausortiert?

Es gibt Leute die Erfolgreich zurück gegangen sind, ich kenne zwei! Du musst aber hochdosiert Testo nehmen und die männliche Gestik wieder üben, dann wirst du unerkannt durchs leben gehen können. Dann Konsequenz! (Kenne jemanden der so lala zurück wollte und das klappte dann auch nicht)

Gründe eine Gruppe dazu , fänd ich klasse denn you never know

S















Hi,

können die mir helfen, endlich auszusteigen:

http://p146555.mittwaldserver.info/transsexualitaet-geschlechtsumwandlung/ausbruch-aus-dem-gefaengnis/

LG CJ

Re: Hilfe zum Ausstieg?

Reply #34

Das wäre ja schonmal ein Fortschritt wenn du dich annimmst und Mühe beim äußeren geben würdest.


Das ist Eure perverse Szene-Logik, entnommen aus den Trans-Behandungsregeln von Lehrbüchern und orthodoxen Gruppen. So handeln die meisten ehemaligen Transvestiten.

Transenregeln gehen mir sonstwo vorbei!

Die ganze Trans-Behandlung endet in einem androgynen Kompromiss, wer das nicht erkennt, leidet unter Selbst-Illusion.

Re: Hilfe zum Ausstieg?

Reply #35
Huhu Cveta,

sag mal,.. haste es jetzt schonmal ausprobiert einfach wieder als "Mann" rumzulaufen? Wurde ja schon einige Male angesprochen. Erzähl dann mal wie da so deine Erfahrungen sind,.. oder gibt es etwas was dir Sorge bereitet und du es deshalb noch nicht gemacht hast?

Ganz liebe Grüsse

Bastienne

Re: Hilfe zum Ausstieg?

Reply #36

Das ist Eure perverse Szene-Logik, entnommen aus den Trans-Behandungsregeln von Lehrbüchern und orthodoxen Gruppen.


Quatsch.

Kleider machen Leute, und wenns die Nonkonformistenuniform ist. Es geht hier nicht um Schicki-Micki-Weibchen, sondern um ein in sich stimmiges Äußeres. Das sind oft nur Kleinigkeiten wie ein Minimum an Sorgfalt beim Zusammenstellen der Kleidung.

Was meinst Du, was ich von meinem holden Eheweib zu hören bekomme, wenn ich mich mal in der Auswahl vergreife ?

Re: Hilfe zum Ausstieg?

Reply #37
Ich bin ein Androgyn, schon lustig, was sich manche da aussuchen, für was sie mich halten wollen.

Re: Hilfe zum Ausstieg?

Reply #38
Dann musst Du auch zu den Folgen stehen. Und wenn Du das nicht magst, bleibt Dir wohl oder übel nichts anderes übrig, als Deine soziale Repräsentation zu überdenken. Nur eines bringt gar nichts: über Monate und Jahre hinweg Foren mit immer den gleichen Klagen zuzutexten und weder das eine noch das andere auszuprobieren.

Re: Hilfe zum Ausstieg?

Reply #39

Ich bin ein Androgyn....

Vermutlich ist es den Leuten hier noch ein wenig egaler, als dem Rest der welt, was du bist.
Das Problem, mit dem du uns dauernd beschäftigst, liebe Cveta, ist ein anderes. Es besteht darin, dass du dich selbst nicht leiden und nicht akzeptierrn kannst und das dann auf andere projezierst.
Immerhin bekommst du von uns Zuwendung, also bleib dabei dich selbst zubeleidigen und sei nett zu uns.

Re: Hilfe zum Ausstieg?

Reply #40
Liebe Cveta,

ich lese hier und auch in anderen Foren dein (wie schon einige Male...) angeschriebenes Problem und muss dir ehrlich sagen, dass du mich an einen ehemaligen Forenbekannten erinnerst. Er ist zwar nicht wie wir transident, aber schwul und klingt genauso wie du.

Ich weiß nicht, wie weit du auf dem "Platten Land" wohnst und wie konservativ die Menschen dort sind, es ist mir auch egal. Ich kann mich den Worten der anderen nur anschließen. Trenne dich von diesem Umfeld, gehe zum Jobcenter und ziehe um. Die finanzieren dir sogar den Umzug bis zu einem bestimmten Grad (Größe der Wohnung und Nebenkostenrechnung)! Das habe ich jetzt in zwei Fällen meines persönlichen Umfeldes erlebt.

Wenn du lernst, dich selbst als Lebewesen, als Mensch zu respektieren, dann kannst du das auch eher ausstrahlen.  Lerne dich selbst zu lieben, dann liebst du das Leben. Finde deinen inneren Frieden. Nur so kannst du auch das Selbstwertgefühl steigern lassen.

Meine Einstellung hat sich insoweit geändert, dass ich mir denke: "Die (Jobcenter, Aussenstehende) sch...auch nicht anders als unsereins!"

Mach deine Augen auf und gehe aufrecht durchs Leben. Egal, ob du weiter als Frau leben willst oder wieder als Mann.

Es wurde sooft schon geschrieben hier: DU allein hast alles in der Hand, was du machst und wie du es machst.

Lieber Gruß
viper

Re: Hilfe zum Ausstieg?

Reply #41
Liebe Cveta,

Ich finde die Leute hier wollen dir echt helfen. Gute Tipps besonders von Beate.

"Die ganze Trans-Behandlung endet in einem androgynen Kompromiss, wer das nicht erkennt, leidet unter Selbst-Illusion."
Da geb ich dir recht!!!

Wenn du androgyn Auftritts muss du dazu stehen, mache ich wenn ich Sport mache. Find das dann spannend.

Du hast Wahl zwischen:
1) dich Kleidungstechnisch anzupassen und zu kompensieren was dir nicht gebeben ist! Klappt gut
2) konsequent zurück gehen

oder damit spielen wie ich
hab da drei äusserlichkeiten . 1) die interlektuelle mit Hoseanzug und geschminkt, 2) die sozial tante im schlabberlook 3) die/das sportliche Wesen mit Kopftuch (natürlich falle ich dann auf!)
Am wenigsten falle ich bei 1) auf





Das wäre ja schonmal ein Fortschritt wenn du dich annimmst und Mühe beim äußeren geben würdest.


Das ist Eure perverse Szene-Logik, entnommen aus den Trans-Behandungsregeln von Lehrbüchern und orthodoxen Gruppen. So handeln die meisten ehemaligen Transvestiten.

Transenregeln gehen mir sonstwo vorbei!

Die ganze Trans-Behandlung endet in einem androgynen Kompromiss, wer das nicht erkennt, leidet unter Selbst-Illusion.

Re: Hilfe zum Ausstieg?

Reply #42


Und die Leute im engeren Umfeld ("Schachclub") richten sich nach meiner Erfahrung auch nach dem Verhalten. Wenn du dich wie eine Frau benimmst, wie eine Frau redest, werden sie auch bereit sein (jedenfalls die meisten), über die optischen Schwächen hinwegzusehen.

Schön wie Du wie ein Papagei die Stereotype der Transpsychologen und Gutachter widergibst. Ich könnte dort wie eine Prinzessin oder Modell auftauchen. Die ziehen sich an der Vergangenheit hoch. Bei solchen Menschen a conto perdu!


Dann lerne dazu zu stehen, dass man Dich als physisch überwiegend weibliches Wesen als Mann anspricht.

Es gibt auch Biofrauen, denen das passiert. Na und?

Bist Du mit Dir im Reinen oder nicht?

Re: Hilfe zum Ausstieg?

Reply #43


Das wäre ja schonmal ein Fortschritt wenn du dich annimmst und Mühe beim äußeren geben würdest.

Das ist Eure perverse Szene-Logik, entnommen aus den Trans-Behandungsregeln von Lehrbüchern und orthodoxen Gruppen. So handeln die meisten ehemaligen Transvestiten.

Es ist deine Logik über alle die dir helfen wollen.
Quote

Die ganze Trans-Behandlung endet in einem androgynen Kompromiss, wer das nicht erkennt, leidet unter Selbst-Illusion.

Und wo bist du mit deiner Einstellung gelandet? Muss ein Kompromiss etwas schlechtes sein?

Re: Hilfe zum Ausstieg?

Reply #44
Also Cveta, du musst etwas unternehmen, oder willst du wirklich deine restlichen Jahre hier mit jammern und schimpfen verbringen?

Ich beginne sobald ich einen Termin bekomme auch eine Therapie, aber erstmal unabhängig vom Trans-Thema, sondern grundsätzlich, um endlich mehr über mich selbst herauszufinden. Da wird sich dann hoffentlich auch rausstellen, ob an meiner selbstreflektierten Trans-Tendenz etwas dran ist, oder ob andere Faktoren mit reinspielen.

Und ja, ich kann bestätigen, was die andren sagen, vielleicht WILLST du gar nichts ändern, ich sehe das an mir, ich merke, dass ich manchmal eigentlich keine Lust habe, einen solchen, schwerlichen Weg einzuschlagen, weil ich weis, dass mich das ne Menge Kraft kosten wird, weil da einiges zusammen kommt (soziale Phobien, Angststörung, leichte Asperger-Symptomatik etc.).

Ich wünsche dir, dass du den Weg findest, aber du musst ihn auch gehen wollen.

LG Mareike-Stefanie

PS: Das Thema Religion bzw. Christentum, ist bei mir ja auch noch dabei und ich habe beim überfliegen des verlinkten Berichts teilweise echt Aggressionen bekommen. Das klingt alles so...ah ich weis auch nicht, jedenfalls ist dieses Thema bei mir selber total schwierig, aber ich hab momentan echt ne Abneigung gegen den Verein...